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Vier Fehler
bei WLAN-Installation _

Vier Fehler bei WLAN-Installation

Jeder kennt es, jeder braucht es und man kann es nicht mehr aus unserem Alltag wegdenken. Die rede ist von WLAN. Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in Unternehmen, Krankenhäusern und in der Produktion ist WLAN allgegenwärtig. In den beiden letzten Bereichen darf es nicht zu Störungen in der WLAN Verbindung kommen. Wir haben hier für sie die häufigsten Fehler in einer WLAN-Umgebung zusammengestellt.

Keine Planung

Das kann doch nicht so schwer sein – Man geht in den Fachmarkt oder auf Amazon und kauft das erstbeste Gerät, was gute Rezensionen hat. Und hier ist auch schon der erste Fehler. Man kauft Hardware, ohne die genauen Anforderungen zu kennen. Jeder AccessPoint hat eine andere Übertragungsleitung, maximale Entfernung zum Gerät, Positionseigenschaften und ein Maximum an Clients, welche gleichzeitig mit Daten versorgt werden.

Der erste Schritt sollte daher immer sein. Was will ich in meinem Netzwerk machen können: habe ich viele Benutzer, die alle Streamen? Brauche ich ein WLAN für Gäste, Kunden oder Geschäftspartner? Sind unsere Firmeninterna gut geschützt?

WLAN bringt mehr Stolpersteine mit als gedacht.

Der falsche Standort

Der größte Vorteil beim WLAN ist die Übertragung der Daten über die Luft. Niemand muss ein Kabel anschließen und plötzlich hat man keinen Kabelsalat. Aber was muss ich beim Aufstellen der AccessPoints beachten? Professionelle AccessPoints sind so entwickelt, dass bei richtiger Montage maximale Reichweite und Übertragungsgeschwindigkeit erzielt werden. Beispielsweise gibt es Modelle, die an der Decke montiert werden müssen. Diese Geräte strahlen im 180 grad winkel nach unten. Würde man sich jetzt auf die Decke über den AccessPoint stellen, würde man kein oder kaum WLAN empfangen. Aber es gibt auch Geräte, die auf dem Boden, der Wand oder auf dem Schreibtisch platziert werden sollten.

Anzahl der Geräte

Jeder AccessPoint hat eine bestimmte Reichweite und eine Frequenz (auch Kanal genannt) auf der er das WLAN Signal sendet. Wenn man nun zwei AccessPoints in kurzer Entfernung zu einander platziert schadet man sich eher selbst. Erstens hat man keine Reichweite oder Übertragungsgeschwindigkeit gewonnen. Zweitens kann es zu Kanalüberlappungen kommen, die folge ist die Reichweite nimmt ab und drittens die kosten für Aufbau und Gerät.

Doch welche Anzahl der Geräte benötige ich tatsächlich? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn jeder AccessPoint ist anders. Wir verwenden Planungssoftware, mit der sich die genau Anzahl der Geräte berechnen lässt. Im privaten empfehlen wir, ein AccessPoint kaufen anschließen und mit den üblichen Geräten Smartphone oder Notebook schauen, wie weit die Reichweite ist und ob die Übertragungsgeschwindigkeit mit zu nehmender Reichweite ok ist.

Falsch konfiguriert

Wie im Vorherringen Absatz erwähnt hat jeder AccessPoint einen Kanal bzw. Frequenzbereich, in dem er sendet. In dicht besiedelten Gebieten ist es quasi unmöglich einen freien Kanal im 2,4 GHz Netz zu finden. Es gibt aber eine gute Nachricht, die meisten AccessPoints und Geräte können mittlerweile 5 GHz. Während das 2,4 GHz netzt nur 3 Kanäle bereitstellt die sich vollständig nicht überschneiden sind es im 5 GHz Netz knapp 20. Der Nachteil beim 5 GHz Netz ist die geringere Reichweite.

Je größer ein Netzwerk ist, kann die Instandhaltung aller Geräte zeit und kostenintensiv sein. Je mehr Geräte im Einsatz sind, um so mehr Verwaltungsaufwand entsteht mit konventionellen Geräten. Mittlerweile bieten aber viele Hersteller ein Verwaltungssoftware an, über die alle Geräte an Zentralerstelle gewartet werden können.

Fazit

Ein Blick auf die möglichen Fehler kann abschreckend wirken, aber mit dem Hintergrundwissen können Fehler vermieden werden. Welche Fehler sind nun am gravierendsten? Alle Punkte sind sehr wichtig. Funktioniert ein Teil der Installation, sinkt die Leistung des gesamten Netzwerks.