Business Benefits
von virtuellen Maschinen und Virtualisierung _

Die Server Ihres Unternehmens sind außerordentlich teure Maschinen. Sie zu warten ist nicht günstig, und wenn sie ausfallen ist es schlecht für das Geschäft. Was KMUs und Konzerne machen, wenn sie das IT-Budget nicht überstrapazieren wollen – Sie virtualisieren.

Was ist eine virtuelle Maschine?

Virtuelle Maschinen (VMs) fungieren als virtuelle Computer oder virtuelle Server, diese können sowohl in der Cloud als auch on Premise (vor Ort) betrieben werden. VMs können somit auf Ihrer vorhandenen Hardware wie Hochleistungs-Workstations oder Unternehmensservern betrieben werden.
Ein Virtualisierung-Server (Host) bietet die Möglichkeit mehrere virtuelle Server (VMs) zu hosten.
Beginnen wir mit einigen Begriffen, die mit virtuellen Maschinen assoziiert werden:

Host und Gast

Wenn Sie sich für die Virtualisierung entscheiden, müssen Sie wissen, dass Ihre VM der Gast eines Host-Rechners ist. Der Host-Rechner ist in der Regel ein Hochleistungsserver. Jede VM, unabhängig davon, ob es sich um einen virtualisierten Server oder einen virtualisierten Desktop handelt, ist Gast auf dem Host-Rechner ist. Dementsprechend haben Sie die Möglichkeit, mehrere Gastmaschinen auf einem Host-Rechner unterzubringen, können Sie eine beträchtliche Menge Geld sparen.

Verwendung von virtuellen Maschinen

Virtuelle Maschinen kommen dann zum Einsatz, wenn Server keine rechenintensiven Operation bewältigen müssen. Die Leistung einer einzelnen VM ist im Vergleich zu einer physischen Maschine geringer. Daher nutzen unserer Erfahrung nach Unternehmen nur 20 bis 30 % der vorhanden Hardwareressourcen. Im folgenden finden Sie eine Zusammenfassung zu den beliebtesten Anwendungsfällen virtueller Maschinen in Unternehmen:

Geschäftsvorteile der Virtualisierung

Die Implementierung von virtuellen Maschinen innerhalb eines Unternehmens ist kein neuer Trend. Glücklicherweise erkennen viele kleine und mittlere Unternehmen die vielen Vorteile, die die Virtualisierung bieten kann. Deswegen informieren Sie sich wie Desktop- und Server-Virtualisierung Ihrem wachsenden Unternehmen zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen kann:

Geringere Hadwarekosten

Unserer Erfahrung nach nutzen die meisten Server kleiner Unternehmen nur 20 bis 30 % ihrer Hardwareressourcen aus. Anstelle des Kaufs eines neuen Servers können Unternehmen einen virtuellen Server hochfahren.

Schnellere Desktop- und Server-Bereitstellung

Die Bereitstellung eines neuen Servers erfordert mehrere zeitaufwendige Schritte – Serverinstallation, Auflösung von Abhängigkeiten, Sicherung und Ressourcenoptimierung sowie die Installation der tatsächlich benötigten Software und Dienste. Im Gegensatz dazu können Sie bei virtualisierten Systemen mithilfe vorkonfigurierter Servervorlagen innerhalb weniger Minuten einen neuen virtuellen Server bereitstellen.

Energieeinsparung

Es sind nur ein paar Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin: Weniger physische Server bedeuten nun mal weniger Strom und weniger Kühlung.

Verbesserte Datensicherung und Disaster Recovery

Da VMs unabhängig von der zugrunde liegenden Hardware sind, benötigen Sie nicht dieselben physischen Server, um eine Wiederherstellung zu ermöglichen. Im Falle einer Katastrophe kann in wenigen Minuten mit einer einfachen und kostengünstigen Backup- und Disaster Recovery-Lösung wieder online sein.

Portabilität und Migration

Einer der Hauptunterschiede zwischen physischen und virtuellen Servern liegt in der Portabilität. Sie können VMs problemlos zwischen den virtuellen Umgebungen und sogar von einem physischen Server auf einen anderen verschieben. Da VMs voneinander isoliert sind und ihre eigene virtuelle Hardware haben, macht dies eine VM hardwareunabhängig.
Da das Verschieben Ihrer physischen Serverumgebung an einen anderen Standort ist eine ressourcenintensivere Aufgabe. Sie müssten alle auf dem Server gespeicherten Daten auf ein Wechselmedium kopieren, das Medium sowie alle Hardwareressourcen, die Sie haben, an einen neuen Standort transportieren und dann alle Systemkomponenten auf einem neuen Server neu installieren. Im Wesentlichen müssen Sie einen Server von Grund auf neu aufbauen.

Steigerung der IT-Betriebseffizienz

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter mehr als 300 leitenden Geschäfts- und IT-Managern für KMUs stellte VMware fest, dass 73% der Befragten berichteten, dass sich der Zeitaufwand für die Verwaltung routinemäßiger Verwaltungsaufgaben deutlich verbessert hat. Warum? Ganz einfach – neun von zehn IT-Abteilungen verbringen mindestens die Hälfte ihrer Zeit mit der Verwaltung administrativer Routineaufgaben. Wenn Sie einen physischen Server in mehrere virtuelle Maschinen partitionieren, können Sie von einem einzigen physischen Server aus mehrere Betriebssysteme gleichzeitig bereitstellen, betreiben und verwalten.

Häufig gestellte Fragen zur Virtualisierung

1. Wann ist der beste Zeitpunkt für ein kleines Unternehmen die Vorteile der Virtualisierung zu nutzen?

Wenn Sie ein Upgrade Ihrer Server einschließlich Software oder Hardware in Erwägung ziehen und wenn Sie zusätzliche Server hinzufügen, ist es am naheliegendsten zu untersuchen, ob Virtualisierung für Ihr Unternehmen das Richtige ist (Hinweis: Sie sind wahrscheinlich bereit).
Ehrlich gesagt empfehlen wir Unternehmen mit nur einem oder zwei Servern sich mit Virtualisierung zu befassen. Administrative Aufgaben wie Upgrades, Patches und Migrationen bei Servern, die mit Xen, HyperV oder VMware aufgebaut wurden, sind ein Kinderspiel.

2. Was sind die Fähigkeiten einer virtuellen Maschine?

VMs erweitern die Funktionen Ihrer bestehenden Infrastruktur, unabhängig davon, ob sie auf einer Workstation oder einem physischen Server gehostet werden. Es ermöglicht Ihnen mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auszuführen, neue Software zu testen, Backup-Images Ihres bestehenden Systems zu erstellen.

3. Wie viele virtuelle Maschinen können auf einen einzigem Server ausgeführt werden?

Die Anzahl der virtuellen Maschinen, die Sie ausführen können, hängt weitestgehend von den Leistungsressourcen des Hosts ab.
Zum Beispiel könnten Sie mit Hyper-V auf Windows Server 2019 bis zu 1024 VMs haben, aber die wichtigere Frage ist – verfügen Sie über die Leistungsressourcen (CPU, RAM und SSD-Speicher), um dies zu tun? Mit den heutigen Technologien müssen kleine Unternehmen feststellen, wie viele virtuelle Maschinen sie unterstützen müssen und welche Hardwareressourcen dafür erforderlich sind.

4. Wie sicher sind virtuelle Maschinen?

Virtuelle Maschinen sind eine vom physischen Betriebssystem isolierte Umgebung, sodass Sie potenziell gefährliche Dinge wie Malware ausführen können, ohne befürchten zu müssen, Ihr Hauptbetriebssystem zu gefährden. Daher sind sie natürlich sicherer als physische Computer, die miteinander vernetzt sind.
Um Ihre VMs zu sichern, halten Sie die Gastbetriebssysteme gepatcht und schützen Sie Ihre Umgebung auf dieselbe Weise, wie Sie Ihre physische Maschine schützen würden – durch den Einsatz von Virenschutz und die Befolgung bewährter Sicherheitsverfahren. Sie sind sich nicht sicher, wo Sie anfangen sollen? Lesen Sie unseren Artikel über die Implementierung bewährter Sicherheitsverfahren.

5. Wie fangen wir mit der Virtualisierung an?

Dies ist eine wichtige Frage, der wir unten einen Abschnitt gewidmet haben. Kurz gesagt, Sie werden eine solide Analyse Ihrer Serveranforderungen, Anwendungen und Software durchführen wollen. Die Migrationsplanung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Implementierung. Wird die Migration richtig durchgeführt, kommt es typischerweise vor, dass das System, wenn überhaupt, nur wenige Minuten ausfällt.


Erste Schritte mit der Unternehmensvirtualisierung

Unternehmen, die eine Virtualisierung in Erwägung ziehen, sollten die folgenden vier Schritte in Betracht ziehen:

  1. Sprechen Sie mit einem unserer Virtualisierungsarchitekten. Als Ihr vertrauenswürdiger IT-Berater werden wir Sie über die Vorteile der Virtualisierung Ihres Unternehmens aufklären und Ihnen bewährte Implementierungsverfahren vorstellen.
  2. Bewerten Sie den Return on Investment (ROI) der Virtualisierung mithilfe eines erfahrenen Business-Technologie-Partners.
  3. Nutzen Sie kostenlose Tools für den Einstieg, wie z. B. VMware vSphere Hypervisor oder Oracle VirtualBox VMware Converter und VMware Go.
  4. Wenn Sie gerade erst anfangen, beginnen Sie langsam mit der Virtualisierung kleinerer, nicht geschäftskritischer Anwendungen oder Systeme. Die meisten, wenn nicht sogar alle Ihrer serverbasierten Anwendungsworkloads sind gute Kandidaten für die Ausführung auf virtuellen Maschinen.

Durch die Virtualisierung einiger Ihrer Computing-Ressourcen können Sie Geld sparen und Flexibilität gewinnen. Erfahren Sie mehr darüber, wie die Implementierung virtueller Maschinen Ihrem Unternehmen Tausende von Wartungsarbeiten an mehreren Servern und physischen Altsystemen ersparen kann. Rufen Sie noch heute Schmittel IT Systems aus Wernigerode / Harz an.